Die Entwicklung zu immer kompakteren Größen bei gleichbleibender Leistung lässt sich im Bereich der PCs seit einigen Jahren gut beobachten. Standen vor Jahren in den Haushalten und Büros bisher riesige Desktop-PCs mit großen Röhren-Monitoren, so ermöglichte die zunehmende Miniaturisierung starker Hardware-Komponenten die Herstellung immer handlicher werdender mobiler PCs. Auch innerhalb der Laptop-Klasse zeigt sich schließlich die Entwicklung vom bulligen "Schlepptop" zum megaschlanken und federgewichtigen Ultrabook auf eindrückliche Weise.  

Laptop für den Einstieg

Dabei nehmen Laptops bzw. Laptops nach wie vor eine wichtige Stellung zwischen PC-Systemen wie All-in-One-PCs oder iMacs einerseits und den handlichen Tablet-PCs anderseits ein. Ähnlich wie bei den großen Schwester-Produkten, den PC-Systemen, lässt sich bei den Laptops eine Diversifizierung hinsichtlich Funktionalität und Zielgruppe ausmachen. Wer einen mobilen PC-Begleiter für Standard-Anwendungen wie Office und Internet sucht, ist grundsätzlich mit einer Festplatten-Kapazität von 500 bis 1000 Gigabyte, vier Gigabyte Arbeitsspeicher, einem Intel-Pentium- oder Intel-Celeron-Prozessor sowie einem Display mit einem Durchmesser von 15 oder 17 Zoll gut beraten.

Worauf es vor allem ankommt - der Prozessor

Anspruchsvollere Geräte erkennen Sie vor allem an einem stärkeren Prozessor, einem üppigeren Arbeitsspeicher sowie zunehmend an einer SSD-unterstützten Festplatte. Als "Motor" ist der Prozessor (auch: CPU) das eigentliche Herzstück eines jeden Computers. Wer auf eine flüssige Performance auch im Multitasking nicht verzichten möchte, sollte auf Intel-Core-Prozessoren in zwei- oder sogar vierkerniger Ausführung
setzen. Insbesondere Core-i5- oder Core-i7-Prozessoren sind Garanten für eine schnelle, belastbare und vor allem langfristige Leistungsbereitschaft auch für die nächsten Jahre. Core-i3-Prozessoren agieren demgegenüber noch knapp oberhalb der durch Pentium- & Celeron-CPUs definierten Einstiegsklasse.

Die Prozessor-Generationen von Intel: Kaby Lake, Skylake, Broadwell, Haswell

Um bei der Wahl des Laptops und des verbauten Prozessors ganz auf Höhe der Zeit zu sein, genügt ein Blick auf die Prozessor-Nummer. In bestimmten Zyklen wirft Intel neue Generationen optimierter CPUs auf den Markt. In der aktuell siebten Generation sind Prozessoren aus der Kaby-Lake-Familie zunehmend tonangebend, erkennbar an der ersten Ziffer der Prozessor-Nummer. So gehört etwa der Prozessor Intel Core i7-7500U der Kaby-Lake-Generation an, während die CPUs Intel Core i7-6500U, Intel Core i5-5200U oder Intel Core i5-4210H aus der vorangegangen 6., 5. bzw. 4. Generation ("Skylake", "Broadwell" und "Haswell") stammen. Ganz neu auf dem Markt gegenwärtig: Die neuaufgelegte Kaby-Lake-Generation ("Kaby Lake R" bzw. "Kaby Lake Refresh") erhielt eine 8, zum Beispiel die CPU Intel Core i7-8550U.

Der Arbeitsspeicher ist das Kurzzeitgedächtnis Ihres PCs

Der Arbeitsspeicher (RAM) ist das "Kurzzeitgedächtnis" eines jeden PCs. In diesem werden gerade auszuführende Programme oder Programmteile und die dabei benötigten Daten abgelegt. Hier gilt, wie oben schon angedeutet: Bei Standard-Anwendungen reicht ein 4 bis 6 Gigabyte großer Arbeitsspeicher in Verbindung mit einem Intel-Pentium- oder Intel-Core-i3-Prozessor, für anspruchsvollere User sind hier 8 Gigabyte oder mehr sowie ein performanter Core-Prozessor Pflicht. Dann laufen auch in Verbindung mit einer guten Grafikkarte Programme wie die Adobe Creative Suite immer rund.

Die Festplatte - HDD, SSD oder SSHD?

Demgegenüber ist die Festplatte bzw. der Massenspeicher das "Langzeitgedächtnis" Ihres PCs. Auf diesem werden alle Standard-Programme von Picasa über OpenOffice bis hin zum MediaPlayer angelegt, daneben natürlich auch die dazugehörigen Dateien: Fotos, Dokumente, Videos oder auch MP3. Dominierend sind im Bereich der Festplatten rotierende HDD-Festplatten, welche vor allem den Vorteil eines großen Speichervolumens bei geringen Anschaffungskosten haben. Demgegenüber sind Flash-Speicher (SSDs) teurer, wiegen diesen Nachteil jedoch durch eine weitaus effizientere und schnellere Arbeitsweise auf. Hybrid-Festplatten (SSHDs) vereinen die Vorteile beider Versionen und bieten sowohl flottere Programmzugriffe als auch genügend Kapazitäten für speicherintensive Dateien wie hochauflösende Videos.

Die Grafikkarte sorgt für die Bilddarstellung auf dem Display

Bei den Grafikkarten - auch Graphics processing unit  bzw. GPU genannt - unterscheidet man zwischen OnBoard-Grafikkarten und dedizierten GPUs. Erstere findet man im Prozessor integriert, weshalb man auch von P 121"