Black Week - Lieferzeit punktuell länger
NAS-Systeme sind Dateiserver, mit deren Hilfe der Computer im Netzwerk auf große Speicherkapazitäten zurückgreifen kann. Im Gegensatz zum herkömmlichen Festplattenspeicher können alle Netzwerkteilnehmer Daten auf dem NAS-Server ablegen und verwenden. Die Geräte arbeiten autonom und benötigen daher keinen zusätzlichen Computer, der für die Arbeitsprozesse verantwortlich ist. NAS-Systeme bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Heimnetzwerk: Backup-Sicherungen, Zugriffspunkt für die Dateisammlung oder das schnelle Warten von mehreren Computern gleichzeitig.

Festplatte

Die internen Festplatten des NAS-Systems sollten im besten Fall 3,5 Zoll groß sein. Sie sind schneller und bieten eine höhere Speicherkapazität als kleinere Modelle. Dafür muss das NAS-Gehäuse umso größer ausfallen, wenn mehrere Laufwerke ihren Platz finden sollen. Bei Speicheraufrüstung spielt die Maximalkapazität des Servers eine große Rolle, da sonst bei Grenzüberschreitung unnötigerweise Speicherplatz und Geld verloren gehen. Besonders für die Absicherung bietet sich eine zweite interne Festplatte an, da sich die Daten dann automatisch auf beiden Laufwerken befinden. So stellt es kein Problem dar, falls eine Festplatte ausfallen sollte.

Anschlüsse

Neben dem klassischen Ethernet-Anschluss gibt es weitere Möglichkeiten, ein NAS-System zu betreiben. WLAN-Fähigkeit vermeidet das Verlegen von langen Netzwerkkabeln, kann aber nicht die volle Datentransferrate ausnutzen. Daher empfiehlt sich der Betrieb über das kabellose Netzwerk nur, wenn ausschließlich geringe Datenmengen im Umlauf sind. Für den direkten Anschluss von Computern an das NAS-System sind USB-Schnittstellen sinnvoll. So lassen sich auch externe Festplatten oder Drucker schnell in das Netzwerk integrieren. Firewire oder eSATA ermöglichen ebenfalls den Anschluss von externen Speichererweiterungen.

Extra Ausstattungen

Einige NAS-Modelle bieten dank ihrer zusätzlichen Ausstattung mehr als die reine Netzwerkspeicher-Funktion. So lässt sich ein herkömmlicher Router mittels einer verfügbaren WLAN-Schnittstelle komplett ersetzen. Ein integrierter Web-, FTP- oder E-Mail-Server erweitert die NAS-Funktionalität im Internet um das Vielfache. So lässt sich zum Beispiel eine private Cloud einrichten, die den Zugriff auf persönliche Daten an jedem Ort ermöglicht. Eine automatische Backup-Funktion im NAS-System sichert alle Daten der Netzwerkteilnehmer per Knopfdruck oder in einer programmierten Zeitperiode, ohne dass dabei zusätzliche Software zum Einsatz kommt. Weitere Funktionen wie Druckerserver, automatische Downloads, Entladestation und Bedienungshilfe können zusätzlich kaufentscheidend sein.