Jede Beamerlampe hat nur eine begrenzte Lebensdauer. Ist es soweit, dass die Lampe ihren Geist ausgehaucht hat, steht oftmals eine Neuinvestition ins Haus. Dabei gilt es jedoch einige Punkte zu beachten.

Alternative oder Original

Zu vielen Originallampen sind mittlerweile preisgünstigere Alternativlösungen erhältlich. Diese laufen oftmals unter der Bezeichnung „Alternativ“ oder „Kompatibel“. Generell gilt der Griff zum Original als die bessere Wahl, auch wenn es häufig die teurere ist. Dafür ist es sehr hilfreich, wenn der exakte Produktname des Beamers und die Produktnummer bereitliegen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft bereits mit dem Beamer eine erste Ersatzlampe, dann wird die Freude an dem Gerät auch nicht getrübt, wenn die Lampe unerwartet kaputt geht.

Häufigkeit des Wechselns

Eine Beamerlampe kann nicht erst ausgetauscht werden, wenn Sie nicht mehr funktioniert. Etwa nach der halben Lebenszeit, die die Hersteller angeben, kann es bereits dazu kommen, dass störende Effekte auftreten: Dunklere Farben, verschwommene Kontraste oder Farbstiche im Bild sind erste Anzeichen dafür, dass die Lampe ihre besten Zeiten hinter sich hat. Wer eine hohe Bildqualität schätzt, sollte sich zu diesem Zeitpunkt bereits für einen Wechsel entscheiden. Damit man wirklich nicht zu früh handelt, sind spezielle Geräte erhältlich, sogenannte Lux-Meter, mit denen sich die Helligkeit einer Lichtquelle messen lässt. Weichen die Werte zu stark von der Ausgangsleistung ab, kann der Austausch die Bildqualität wieder anheben.

Lampe oder Baugruppe

Bei einem Beamer kann nicht nur die Beamerlampe, sondern auch die gesamte Lampenbaugruppe ausgetauscht werden. Dies kann jedoch unter Umständen teurer sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte zu dieser Lösung greifen, denn in der Baugruppe ist die Lampe bereits fest installiert und kann so weniger leicht beim Einbau berührt oder beschädigt werden.